Fidelity Jahresausblick 2014 - Bei Aktien in Europa trennt sich die Spreu vom Weizen
Christian von Engelbrechten, Fondsmanager des Fidelity Germany Fund (ISIN: LU0048580004)
Fondsmanager von Fidelity berichten in einer Serie von Marktkommentaren
über ihre Erwartungen für das Jahr 2014.
Christian von Engelbrechten, Fondsmanager des Fidelity Germany Fund (ISIN: LU0048580004):
Deutschland gibt 2014 in Europa das Tempo vor
"Die Hausse am Aktienmarkt ist hauptsächlich auf eine Neubewertung der
Kurse infolge des zunehmenden Anlegervertrauens zurückzuführen. Das
Bruttoinlandsprodukt und die Unternehmensgewinne werden hierzulande
im kommenden Jahr erneut schneller wachsen als im Rest der Euro-Zone.
Gleichzeitig ist das Kursniveau mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von
durchschnittlich 12 vergleichsweise moderat. Zudem sind die nachhaltigen
Dividendenrenditen von rund 3 Prozent attraktiv. Ein weiterer Pluspunkt
deutscher Unternehmen sind ihre soliden Bilanzen, die die niedrigste
Verschuldung seit vielen Jahren aufweisen. Dank der Innovationsfähigkeit
der deutschen Wirtschaft und des Markenzeichens "Made in Germany" können
hiesige Unternehmen ihre Marktanteile weiter ausweiten. Für Anleger wird
es jedoch nach den breiten, von Makrofaktoren getriebenen Gewinnen am
deutschen Aktienmarkt wichtig, künftig stärker auf die Fundamentaldaten
der einzelnen Unternehmen zu achten. Nur so können sie die Gewinner
von gestern von den Gewinnern von morgen unterscheiden."
James Griffin, Fondsmanager des Fidelity United Kingdom Fund (ISIN: LU0048621717):
Englands Binnenkonsum ist Gewinner der wirtschaftlichen Erholung
Matt Siddle, Fondsmanager des Fidelity European Growth Fund (ISIN: LU0048578792):
Bei europäischen Aktien werden 2014 Fundamentaldaten wichtiger
"Die mittelfristigen Aussichten für europäische Aktien sind dank
struktureller und zyklischer Faktoren sowie relativ günstiger Bewertungen
attraktiv. Allerdings sind die Aktienkurse zuletzt schneller gestiegen
als die Unternehmensgewinne. Getrieben wurden die Kurse durch eine all-
gemeine Neubewertung von Aktien. Mit der Kursrally haben die Märkte also
bereits eine Erholung der Gewinne eingepreist. Im kommenden Jahr dürften
vor allem unternehmensspezifische und nicht so sehr makroökonomische
Faktoren den Ton angeben. In diesem Umfeld dürften fundamental solide
Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen die Märkte wieder anführen."
Alexandra Hartmann, Fondsmanagerin des Fidelity Euro Blue Chip Fund (ISIN: LU0088814487):
Europa hat die Talsohle durchschritten
"Die Wirtschaft in Europa scheint die Talsohle erreicht zu haben. Anzeichen
dafür sind die verbesserten Konjunkturzahlen in der Euro-Zone und ein Ein-
kaufsmanagerindex, der wieder in den positiven Bereich zurückgekehrt ist.
Auch Unternehmensumfragen bestätigen, dass die Wirtschaft wieder wächst und
sich die Investitionen etwas normalisieren. Trotz dieser Fortschritte, bleibt
die Situation vor allem in den Peripherieländern weiterhin herausfordernd.
Unter dem Strich sind europäische Aktien jedoch auch nach dem breiten Kurs-
anstieg immer noch günstig genug, um mögliche Gewinnkorrekturen der Unternehmen
verkraften zu können. Die verglichen mit anderen Anlageklassen und -regionen
attraktiven Aktienkurse haben vor allem seit Juni 2013 zu höheren Mittelzu-
flüssen geführt und dürften weitere Kursgewinne in Europa möglich machen."
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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