Franklin Templeton Solutions: Matthias Hoppe: Schwellenländeraktien in 2014
Matthias Hoppe, Fondsmanager bei Franklin Templeton Solutions
Die Kernaussagen von Matthias Hoppe zur Entwicklung
der Schwellenländer in 2014:
„Wir entdecken eine Menge potenzieller Anlagechancen auf Schwellenmärkten,
vor allem zu Bewertungen wie am Jahresende. Dennoch ist kritische Auswahl
angezeigt. Insgesamt notierten Schwellenländeraktien zum 31. Dezember 2013
unseren Analysen zufolge mit erheblichem Abschlag auf Papiere aus Industrie-
staaten. Das Wertpotenzial von Schwellenmärkten wirkt zwar bei einer
Gesamtschau der Vermögensklasse im Vergleich zu Industrieländern nahezu
überwältigend, doch bei näherer Betrachtung einzelner Länder und Sektoren
unseres Erachtens nicht mehr ganz so überzeugend. Die niedrigen Bewertungen
erklären sich durch den Finanzsektor, der Ende Dezember mit 27% im MSCI
Emerging Markets Index am stärksten gewichtet war. Das halten wir in erster
Linie für eine Folge der sehr skeptischen Haltung der Anleger bezüglich der
Höhe potenzieller Kreditausfälle auf Schwellenmärkten. Die Kapitalrentabi-
lität ist für Schwellenmärkte seit 2010 rückläufig und lag zuletzt auf dem
Niveau von Industrieländern, nachdem sie in der Vergangenheit ungleich
höher war.“
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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