J.P. Morgan Asset Management: Aktien aus Industrienationen noch fair bewertet
Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management
Die Experten von J.P. Morgan Asset Management sind überzeugt, dass die
Märkte trotz der Höchststände an vielen Börsen derzeit nicht überteuert
sind. Laut Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset
Management in Frankfurt, verhalten sich die Märkte oft wie ein Gummiball:
Mit je mehr Wucht es nach unten gehe, desto höher sei der anschließende
Anstieg. Genau das ließ sich in den vergangenen Jahren beobachten. Seit
2009 habe beispielsweise der S&P 500 rund 200 Prozent zugelegt – allein
im Jahr 2013 waren es 26 Prozent. „Dieser starke Anstieg lässt manch
einen Anleger fürchten, dass dies keine Erholung sein könnte, sondern
sich vielmehr eine Blase bilde. Zumal die Aktien durch die ultralockere
Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve (FED) künstlich gestützt
werden. Die Sorge ist, dass die Aktienkurse einbrechen, wenn die Stützung
wegfällt. Aber auch wenn Aktien nicht mehr preiswert sind, ist es in
jedem Fall zu früh, von einer Blase zu sprechen“, so Galler.
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