Fidelity: Die Europawahl ist ein Non-Event für Anleger
Christian von Engelbrechten, Fondsmanager des Fidelity Germany Fund
- Vom 22. bis 25. Mai wird das Europäische Parlament von den
Bürgern der EU-Mitgliedsstaaten gewählt
- Den Anfang machen die Niederlande und Großbritannien, wo
Anti-EU-Populisten große Chancen auf einen Sieg bei der Europawahl
haben
- Ist das ein Risiko für die Aktienmärkte?
Christian von Engelbrechten, Fondsmanager des Fidelity Germany Fund,
sieht das nicht:
"Ich gehe davon aus, dass die Folgen der Europawahl nur kurz zu
spüren sein werden. Auf eine Stärkung der Europa-Skeptiker dürften
die Märkte zwar nervös reagieren. Andererseits würde ein schwächerer
Euro den Export ankurbeln und damit die Gewinne vieler europäischer
Unternehmen beflügeln. Da die Europa-Gegner aber wohl kaum eine
Mehrheit erringen werden, geht von ihnen meines Erachtens keine
Gefahr für einen durchgreifenden Politikwechsel aus. Nach den Wahlen
dürften die Populisten aus dem rechten Lager angesichts der weiteren
wirtschaftlichen Erholung ohnehin Schritt für Schritt an Einfluss
verlieren.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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