SafraSarasin: Schwellenländer - Übertriebene Angst vor einer Währungskrise
Ursina Kubli, Ökonomin bei der Bank J. Safra Sarasin
In einer aktuellen Kolumne schreibt Ursina Kubli von der
Bank J. Safra Sarasin:
Die indische Rupie befindet sich im Sturzflug und wertete im
August mehr als 7% ab. Die indische Zentralbank und die Regierung
versuchten bisher erfolglos den Währungszerfall zu stoppen. Ist
die indische Rupie der erste Dominostein einer Währungskrise in
den Schwellenländern?
Steigende US-Zinsen als Auslöser von Währungskrisen
Der Hauptgrund für die Abflüsse aus den Schwellenländern ist
der Zinsanstieg in den USA. Hatten die Schwellenländerwährungen
in den Jahren zuvor noch von der ultra-lockeren Geldpolitik in
den USA profitiert, hat der Wind gedreht. Die im September
erwartete Reduktion der Staatsanleihenkäufe des Fed setzte den
Schwellenländerwährungen zu. In der Vergangenheit hat eine
restriktivere US-Geldpolitik die Schwellenländer bereits
mehrmals in Schieflage gebracht. So waren höhere US-Zinsen
der Hauptauslöser für die Mexiko-Krise in den Jahren 1994/1995,
sowie die Asien-Krise in den Jahren 1997/1998.
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