Fidelity Marktkommentar: Die Fed und die Folgen von "Septapering"
"Angesichts der stetigen Erholung der US-Konjunktur, anziehender
Kreditvergabe und steigender Preise für Wohnimmobilien ist es sinn-
voll, dass die Fed die Bereitstellung von zusätzlicher Liquidität
reduziert und auf mögliche Zinserhöhungen zusteuert. Die quantitative
Lockerung ist eine Maßnahme zur Bekämpfung von Krisen und dann
sinnvoll, wenn die Zinsen bereits nahe ihrer Untergrenze von Null
liegen. Tatsächlich hat mit Ausnahme Japans und der Schweiz die
übrige Welt das Gelddrucken bereits eingestellt - ohne erkennbare
Schädigung der Wirtschaft oder der Finanzmärkte.
"Sobald die Fed den Ausstieg aus der ultra-lockeren Geldpolitik
beginnt, wird das unweigerlich Folgen für die Anleihemärkte haben.
Da der Rentenmarkt die globalen Kapitalmärkte der Größe nach anführt,
kann es zunächst rein technische Auswirkungen auch für die Aktien-
märkte geben.
Die sehr lockere Geldpolitik hat nie zuvor gesehene Zuflüsse in
Anleihen begünstigt. Das Ende dieser Politik wird die Anlagenver-
teilung wiederum grundlegend beeinflussen. Allerdings wird die
Umschichtung nicht linear erfolgen.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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