M&G Investments: Umfrage zeigt Sorge um dauerhaft hohe Inflation
Jim Leaviss, Head of Retail Fixed Interest bei M&G
Die Verbraucher in Deutschland erwarten für die nächsten
12 Monate eine Inflation von 2,3 Prozent. Dies geht aus
der aktuellen Umfrage zu den Inflationserwartungen hervor,
die vierteljährlich von M&G Investments und YouGov durchge-
führt wird. Damit sind die kurzfristigen Inflationserwar-
tungen gegenüber 2,2 Prozent bei der letzten Konsumenten-
befragung vor drei Monaten leicht angestiegen. Auch in
Großbritannien und Österreich haben die Inflationserwartungen
für das nächste Jahr im Vergleich zu der letzten Quartalsum-
frage zugelegt. Insgesamt glauben die Verbraucher in den
meisten Staaten, dass die Preissteigerung die Zielvorgaben
der entsprechenden Notenbanken übersteigen wird.
Die mittelfristigen Inflationserwartungen (auf Sicht von fünf
Jahren) sind in Deutschland von 3,0 Prozent bei der letzten
Befragung auf nunmehr 3,3 Prozent nach oben geklettert. Wie
diese Entwicklung zeigt, gehen die Verbraucher auch weiterhin
davon aus, dass die lokale Teuerungsrate von derzeit 1,6 Prozent
über das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank von
2,0 Prozent hinaus ansteigen wird. Das spiegelt das
mangelnde Vertrauen der Konsumenten in die Fähigkeit der
Europäischen Zentralbank wider, ihr 2,0-prozentiges Infla-
tionsziel auf mittlere Sicht zu erreichen.
„Der jüngsten Umfrage von M&G und YouGov zufolge haben
sich die Einschätzungen der Verbraucher im Hinblick auf die
Inflationserwartungen in Deutschland zuletzt nicht verändert.
So gehen die Konsumenten auch weiterhin davon aus, dass die
Teuerungsrate mittelfristig über dem Inflationsziel der Euro-
päischen Zentralbank bleiben wird. Diese anhaltende Sorge
der Verbraucher um die Preisstabilität sollte den Notenbankern
zu denken geben, denn offensichtlich bringen die Konsumenten
deren Inflationspolitik immer noch wenig Vertrauen entgegen“,
sagt Jim Leaviss, Head of Retail Fixed Interest bei M&G.
„Darüber hinaus halten die Befragten in Deutschland, Österreich,
Spanien, Italien, Frankreich, Hongkong und Großbritannien die
aktuelle Geldpolitik ihrer Notenbanken trotz des jüngsten Kon-
junkturaufschwungs nach wie vor nicht für richtig“, so Jim Leaviss
weiter.
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