Capital | Waffenstillstandsabkommen löst Erleichterungsrallye aus
Daniela Hathorn, Senior Finanzmarkt Analystin der Capital.com
Investmentfonds.de - Die neuesten Entwicklungen im Nahen Osten markieren eine vorsichtige, aber bedeutsame Verschiebung im Verlauf des Konflikts, wobei Berichte über eine zweiwöchige Waffenruhevereinbarung zwischen den USA, Iran und, wenn auch widerwillig, Israel darauf hindeuten, dass die Situation möglicherweise den Höhepunkt der Eskalation erreicht hat. Auch wenn dies keine dauerhafte Lösung garantiert, bietet es beiden Seiten eine mögliche Ausstiegsmöglichkeit und hat bereits begonnen, den unmittelbaren Druck auf die Weltmärkte, insbesondere im Energiesektor, zu verringern.
Entscheidend ist, dass die mögliche Wiedereröffnung der Straße von Hormus aus Marktperspektive die bedeutendste Entwicklung darstellt. Die Störung hatte bis zu 20 % des weltweiten Ölangebots beseitigt, und selbst eine teilweise Wiederherstellung der Flüsse stellt eine erhebliche Veränderung der Angebotsdynamik dar. Dies hat es den Märkten ermöglicht, damit zu beginnen, einen Teil der in den letzten Wochen aufgebauten extremen Risikoprämie herauszupreisen, was dazu beiträgt, die Ölpreise zu stabilisieren und das Risikoempfinden insgesamt zu unterstützen.
Die Lage bleibt jedoch fragil. Die Bedingungen des Waffenstillstands scheinen stark zugunsten Irans ausgelegt zu sein, was Fragen darüber aufwirft, ob das Abkommen politisch tragfähig ist, insbesondere für Israel und die USA. Es besteht auch ein reales Risiko, dass die Gespräche scheitern und der Konflikt in seinen vorherigen Zustand zurückkehrt oder sogar weiter eskaliert, sobald das Waffenstillstandsfenster abläuft. Infolgedessen werden die Märkte dies wahrscheinlich eher als eine Pause denn als eine Lösung betrachten.
Mit Blick nach vorn wird selbst im besten Fall der wirtschaftliche Einfluss des Konflikts wahrscheinlich nicht schnell nachlassen. Schäden an der Infrastruktur, höhere Transport- und Versicherungskosten sowie strukturelle Veränderungen bei der Energiepreisgestaltung bedeuten, dass der Schock wahrscheinlich lange nachwirken wird und sich in den kommenden Monaten auf Inflation, Wachstum und Unternehmensgewinne auswirken wird. In diesem Sinne hat der Waffenstillstand die kurzfristigen Aussichten zwar verbessert, die weiter gefassten makroökonomischen Folgen der Krise entfalten sich jedoch weiterhin.
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