Asset Allocation Insights von SYZ Asset Management: Die Zentralbanken bringen sich viel zu stark ein
Adrien Pichoud, Chief Economist bei SYZ Asset Management
Die Weltwirtschaft stellt die Zentralbanken vor eine immer kniffliger
werdende Aufgabe: Einerseits ist das Wirtschaftswachstum fast überall
positiv und der Ausblick für die zweite Jahreshälfte stark; andererseits
lässt die Inflation bereits nach und die Schuld dafür kann man nicht
allein dem Öl zuweisen.
„Für die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank ist das eine
unangenehme Situation“, betont Adrien Pichoud, Chief Economist bei SYZ
Asset Management in den aktuellen Asset Allocation Insights von SYZ.
Denn: „Sie stecken in der Klemme zwischen einem Wachstum, das anscheinend
eine Normalisierung der Geldpolitik rechtfertigt, und einer unter dem Ziel
liegenden Inflation, die andeutet, dass man eine sehr entgegenkommende
Geldpolitik beibehalten sollte.“
Fabrizio Quirighetti, Chief Investment Officer und Co-Head of Multi Asset
bei SYZ Asset Management, geht noch weiter: „Die Risiken bestehen darin,
dass entweder die Konjunktur- und Inflationserwartungen ganz plötzlich
nachlassen oder den Zentralbanken klar wird, dass die Nebenwirkungen ihrer
ultralockeren Geldpolitik stärker werden als der erwartete Nutzen.“
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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