Fidelity International | Deutsche Anleger agieren trotz vieler Krisen weitsichtig und bleiben langfristig investiert
Jan Schepanek, Sprecher der Geschäftsführung der FFB, der Investment-Plattform von Fidelity International
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Globale Umfrage von Fidelity International unter 13.000 Privatanlegern - Deutschland-Ergebnisse:
- Geopolitische Verwerfungen und die Inflation werden als größte Anlagerisiken erachtet
- Wachsender Anteil deutscher Anleger agiert besonnen und hält an langfristiger Anlagestrategie fest
- Mehrheitlich optimistischer Blick auf die Börsen und die eigene Portfolio-Entwicklung
- Deutschland ist auf gutem Weg, von einer Sparer- zu einer Anlegernation zu werden
Investmentfonds.de - Kronberg im Taunus, 26. Mai 2026 – Trotz geopolitischer Verwerfungen, steigender Inflation und schwankungsanfälligerer Kapitalmärkte führen immer mehr Deutsche ihre langfristige Anlagestrategie besonnen fort. Dies zeigen die Deutschland-Ergebnisse der im Auftrag von Fidelity International durchgeführten „Be Invested Global Survey 2026“ unter 13.000 Privatanlegern in Europa und der Asien-Pazifik-Region - darunter 1.000 Investoren in Deutschland.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass kurzfristige Marktschwankungen zwar das Verhalten einzelner Anleger beeinflussen, die langfristige Investmentstrategie jedoch für viele weiterhin im Vordergrund steht. So geben 32 % der deutschen Anleger an, dass die Marktvolatilität ihr Verhalten nicht beeinflusst und sie auch in turbulenten Phasen an ihrer langfristigen Strategie festhalten. 22 % wollen sich beraten lassen, vorzugsweise von professionellen Experten, bevor sie allenfalls Änderungen vornehmen. Während 16 % vorübergehend ihre Anlagestrategie pausieren, bis sich das Marktumfeld wieder stabilisiert, berichten nur 5 % der Befragten, dass sie in Phasen erhöhter Volatilität besonders betroffener Sektoren direkt verkaufen.
„Diese Ergebnisse spiegeln das komplexe Umfeld wider, mit dem Anleger aktuell konfrontiert sind. Geopolitische Risiken und wirtschaftliche Unsicherheiten erhöhen den Handlungsdruck, führen aber nicht zwangsläufig zu kurzfristigem Aktionismus“, kommentiert Jan Schepanek, Sprecher der Geschäftsführung der Investmentplattform FFB und verantwortlich für das Privatkundengeschäft von Fidelity International in Deutschland. „Marktvolatilität gehört zum Investieren. Gerade in geopolitisch angespannten Zeiten könnten die Entwicklungen Anleger verunsichern. Umso ermutigender ist es, dass ein großer Teil der Anleger in Deutschland einen langfristigen Blick bewahrt und nicht vorschnell mit Verkäufen auf kurzfristige Marktschwankungen reagiert.“
Interessant ist zudem, dass die Mehrheit der Anleger in Deutschland trotz der Unsicherheiten optimistisch auf das Thema Geldanlage und die Börse blickt: 57 % erwarten steigende Märkte und 28 % eine stabile Entwicklung. Auch sind sieben von zehn Anlegern zuversichtlich, dass ihr aktuelles Portfolio sie langfristig[1] beim Erreichen ihrer finanziellen Ziele unterstützt - gegenüber nur 6 %, die nicht zuversichtlich sind. 48 % planen in den nächsten 12 Monaten mehr zu investieren - gegenüber 22 %, die ihr Investitionsvolumen reduzieren wollen.
„Ein besonnener Umgang mit Risiken, mehr Kapitalmarkt-Know-how und eine grundsätzlich positive Perspektive auf die Börse und das eigene Portfolio: All dies sind wichtige Anzeichen dafür, dass sich Deutschland von einer Sparer- zu einer Anlegernation entwickelt. Wir erwarten, dass die Einführung der Frühstart-Rente und des Altersvorsorgedepots weitere Antriebsfedern sein werden, damit Anleger in Deutschland endlich wie in anderen Ländern in der Breite von der Renditestärke der Kapitalmärkte profitieren“, so Schepanek weiter.
Fidelity International verweist in diesem Zusammenhang auf drei wichtige Erkenntnisse, die Anleger mit Blick auf volatile Märkte berücksichtigen sollten:
- Märkte erholen sich meist schnell
- Die langfristige Markthistorie zeigt, dass sich Aktienmärkte nach Krisen in der Regel schnell wieder erholen und oft neue Höchststände erreichen. Der MSCI AC World Index weist beispielsweise trotz Ereignissen wie der Dotcom‑Krise, der globalen Finanzkrise, der Corona-Pandemie oder jüngerer geopolitischer Schocks seit Anfang 2000 bis heute eine jährliche Rendite von rund 6,2 % auf. Das heißt, dass sich das Anlagekapital selbst bei diesem ungünstigen Einstiegszeitpunkt alle 12 Jahre mehr als verdoppelt hat.
Quelle: Refinitiv, Fidelity International. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse, Zeitraum: 1.1.1992 - 31.12.2025
- Mehr als dreimal so viele positive wie negative Börsenjahre
- Zweitens überwiegen positive Börsenjahre deutlich gegenüber negativen. Seit 1970 verzeichnete der MSCI World dreimal so viele positive wie negative Börsenjahre. Mehrere negative Jahre in Folge traten in diesem Zeitraum nur sehr selten auf.
Quelle: Refinitiv, Fidelity International, MSCI World. Zeitraum: 1.1.1070- 31.12.2025. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
- Investiert bleiben verspricht die besten Renditen
- Drittens zeigt die Erfahrung: Wer versucht, Marktphasen aktiv zu timen, läuft Gefahr, wichtige Erholungsphasen zu verpassen. Analysen auf Basis des S&P‑500‑Index verdeutlichen, wie wichtig es ist, während der besten Börsentage investiert zu sein. Anleger, die durchgehend investiert blieben, erzielten langfristig deutlich bessere Ergebnisse.
Quelle: Refinitiv, Fidelity International, März 2026; Zeitraum: 31.12.1992 – 27.02.2026, in US-Dollar, Total-Return. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Fidelity International). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Fidelity International)
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Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.