Capital | Hoffnungen auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran belasten die Ölpreise und treiben die Aktienkurse nach oben
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
Investmentfonds.de | Erneute Hoffnungen auf ein Ende des Krieges im Nahen Osten ließen die Ölpreise einbrechen und verhalfen den Aktienmärkten dazu, ihre jüngste, zinsbedingte Schwächephase abzuschütteln. Die Geschichte selbst wirkte dabei fast wie eine Wiederholung des Altbekannten: eine erneute Zusicherung von US-Präsident Donald Trump – Zyniker würden wohl behaupten, dies sei ein Versuch gewesen, die Öl- und Aktienkurse verbal zu beeinflussen –, dass sich die USA und der Iran in den „Endphasen“ ihrer Verhandlungen befänden. Diese Äußerungen lösten einen steilen Verfall der Ölpreise aus, der – und dies war der entscheidende Punkt – Druck auf das lange Ende der Zinskurve ausübte und so eine breit angelegte Erholung der Aktienkurse begünstigte.
Die Marktteilnehmer richteten ihr Augenmerk zudem intensiv auf die Ergebnisse von Nvidia, die nach Börsenschluss veröffentlicht wurden – wenngleich die optimistische Grundstimmung an der Wall Street im Vorfeld eines solch bedeutenden Unternehmens- und Makroereignisses keinerlei Risikoaversion erkennen ließ. Die Reaktion auf die Zahlen fiel bislang verhalten aus: Nvidia lieferte das gewohnt starke Ergebnis ab – mit einem robusten Ausblick, getragen vom unermüdlichen Ausbau der KI-Infrastruktur. Doch es handelte sich lediglich um ein „typisches“ positives Ergebnis: Sowohl Umsatz als auch Gewinn übertrafen die Erwartungen, und die Unternehmensprognose lag über den Schätzungen der Analysten. Zudem war dieses Ergebnis bereits gut absehbar, nachdem die großen KI-Hyperscaler im Verlauf der Berichtssaison zuvor bereits sehr starke Zahlen vorgelegt hatten. Bislang notieren die Nvidia-Aktien infolge der Zahlen nur marginal schwächer; die Futures zeigen kaum Bewegung und verändern die Vorgaben der Wall Street für den asiatischen Handel nur unwesentlich.
Die australischen Arbeitsmarktdaten werden in der bevorstehenden Handelssitzung ein interessantes Nebenthema für die Märkte darstellen, da Diskussionen über Zinserhöhungen weiterhin in aller Munde sind. Ökonomen prognostizieren ein verhaltenes Beschäftigungswachstum von rund 16.000 Stellen sowie eine Arbeitslosenquote von 4,3 %. Angesichts des Schwerpunkts, den die Zentralbank auf die Preisstabilität im Rahmen ihres Mandats legt, dürften diese Daten nur einen geringfügigen Einfluss auf die Zinserwartungen in Australien haben. Zumindest – wie sich bereits in jüngster Zeit gezeigt hat – werden die Märkte die Stärke des Arbeitsmarktes genau prüfen, um einzuschätzen, ob dieser weiterhin ein Hindernis für künftige Zinserhöhungen darstellt. Die Märkte preisen nach wie vor weitere Zinsschritte der RBA für das laufende Jahr ein – wenngleich erst nach einer kurzen Pause, die auf die bereits vollzogenen Erhöhungen um insgesamt 75 Basispunkte folgt.
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