Capital | Australische Verbraucherpreisdaten dürften Anstieg der Kerninflation zeigen
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- Wall Street erreicht Rekordhochs, während der NASDAQ die Marke von 30.000 Punkten streift
- Die Märkte bleiben von der Hoffnung auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran getrieben
Die Märkte warten nun lediglich auf etwas Konkretes im Hinblick auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Zahlreiche positive Nachrichten sind bereits eingepreist, was Raum für Enttäuschungen lässt, sollte keine umfassende Einigung verkündet werden – insbesondere dann, wenn diese keine Klarheit und Gewissheit bezüglich der Wiederöffnung der Straße von Hormuz schafft. Lediglich eine Eskalation des Krieges würde die Marktstimmung maßgeblich verändern. Ein Teilabkommen oder eine Vereinbarung, die kaum mehr als einen verlängerten Waffenstillstand darstellt, könnte jedoch dazu führen, dass die Ölpreise noch etwas weiter anziehen und – über den daraus resultierenden Anstieg der Renditen sowie des US-Dollars – die Aktienmärkte belasten.
Der Haupttreiber der Volatilität werden heute der Krieg und die Friedensverhandlungen sein. Während des asiatischen Handels wird sich die Aufmerksamkeit jedoch auf die Region der Antipoden richten, wo die Sitzung der RBNZ stattfindet und die australischen Verbraucherpreisdaten veröffentlicht werden. Es wird erwartet, dass die RBNZ ihren geldpolitischen Kurs unverändert lässt; angesichts des zunehmenden Preisdrucks und der leicht restriktiven Grundhaltung der Zentralbank ist in der Zinskurve jedoch ein signifikantes Risiko eingepreist, dass es zu einer Zinserhöhung kommt. Die australischen Verbraucherpreisdaten dürften einen leichten Rückgang der Gesamtinflationsrate ausweisen; der im April verzeichnete Rückgang der Ölpreise nährt die Vermutung, dass der Preisauftrieb nach dem Energieschock in diesem Monat seinen Höhepunkt erreicht haben könnte. Für die „Trimmed Mean“-Inflationsrate wird hingegen ein Anstieg auf 3,4 % erwartet, wobei die Zinskurve weiterhin signalisiert, dass es lediglich eine Frage des „Wann“ – und nicht des „Ob“ – ist, bis die RBA die Zinsen erneut anhebt.
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Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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