INVEXTRA.COM AG | Hohe Verluste für Anleger durch Overconfidence Bias
Dipl.-Kfm. Raimund Tittes, Vorstand der Kölner Investmentberatung INVEXTRA.COM AG
Investmentfonds.de - "Als ich 1995 während meines Studiums an der University of Michigan Business School begann, mich intensiver mit Aktien und Investmentfonds zu beschäftigen, stieß ich erstmals auf das Thema des irrationalen Verhaltens an Finanzmärkten. Diese Erkenntnisse faszinierten mich so sehr, dass ich später an der Universität zu Köln neben „Finanzierung und Investition“ auch „Wirtschaftspsychologie“ belegte – ein Fach, das systematisch untersucht, wie Anleger und andere Wirtschaftsakteure durch kognitive Verzerrungen zu Fehlentscheidungen gelangen.", schreibt Dipl.-Kfm. Raimund Tittes, CEO
Diese wissenschaftlichen Grundlagen bildeten später die Basis für die Gründung der INVEXTRA.COM AG und die Entwicklung der Investmaxx Stop&Go Strategien, die bewusst auf irrationale Marktbewegungen reagieren. Je nach Marktlage wird die Aktienquote in den Kundendepots erhöht oder reduziert, um typische Anlegerfehler zu vermeiden.
In den vergangenen Monaten konnte man an den Finanzmärkten erneut eine Vielzahl solcher irrationalen Muster beobachten – sowohl auf politischer Ebene als auch bei vielen Anlegern, die ein „positives Wachstumsnarrativ“ aus den Medien übernahmen und Kursen hinterherliefen. Dadurch wurden einzelne Aktien auf Bewertungsniveaus getrieben, die fundamental kaum noch zu rechtfertigen waren.
Overconfidence Bias – Selbstüberschätzung mit teuren Folgen
Ein besonders gefährlicher Denkfehler ist der Overconfidence Bias.Er führt dazu, dass Anleger:
- eigene Gewinne überbewerten und als Beweis ihrer besonderen Fähigkeiten interpretieren (Selbstzuschreibung),
- Verluste hingegen äußeren Umständen zuschreiben (Fremdzuschreibung),
- ihre historischen Erfolge in die Zukunft fortschreiben und Trends unkritisch extrapolieren (Extrapolation Bias).
Die Forschung zeigt eindeutig:
Selbst sehr erfolgreiche Unternehmen können in existenzielle Krisen geraten. Viele Aktien erholen sich nach starken Einbrüchen über Jahrzehnte nicht mehr – manche nie.Warum wir bereits 2025 aus den Aktienmärkten ausgestiegen sind
Auf Basis unserer 30‑jährigen Markterfahrung und der Analyse zahlreicher Bewertungsmodelle haben wir bei der INVEXTRA.COM AG bereits im Sommer 2025 entschieden, die Aktienmärkte in den USA und weltweit zu verlassen. Nicht der exakte Zeitpunkt einer Korrektur war entscheidend, sondern die Erkenntnis, dass die Überbewertungen ein Niveau erreicht hatten, das historisch immer zu deutlichen Rücksetzern führte.Der konkrete Auslöser ist dabei meist zweitrangig.
Überbewertungen können lange bestehen bleiben – bis die ersten Anleger an der Werthaltigkeit ihrer Positionen zweifeln und verkaufen wollen, während gleichzeitig keine Käufer mehr bereit sind, die hohen Preise zu zahlen. Dann fallen Kurse oft schneller, als Anleger reagieren können. Die Verluste sind dann meist bereits realisiert.Die Warnsignale seit 2025 – und warum viele sie ignorierten
In unseren Artikeln „Cash is King“ im Sommer und Herbst 2025 sowie im Januar und März 2026 haben wir mehrfach auf die Risiken hingewiesen. Viele Anleger glaubten jedoch weiter an steigende Kurse – ein klassisches Beispiel für Confirmation Bias und Herding.Heute wissen wir:
Der Auslöser der überfälligen Korrektur war der Kriegsbeginn im Iran.Doch ebenso gut hätten es sein können:
- die Krise am Private‑Credit‑Markt,
- der US‑Immobilienmarkt,
- die globale Staatsverschuldung,
- oder die hartnäckig hohe Inflation.
- Die Märkte preisen die Realität ein – und das erst am Anfang
- Aktuell beginnen die Märkte, diese Risiken realistisch zu bewerten.
Eine alte Börsenweisheit gilt unverändert:
Eine Krise ist erst vorbei, wenn sie vorbei ist.Das gilt auch für den Krieg im Iran. Niemand kann seriös vorhersagen, wann er endet oder wann die Straße von Hormus wieder vollständig geöffnet sein wird. Eine längere Unterbrechung des Schiffsverkehrs und die Zerstörung von Öl‑ und Gasanlagen führen zu globalen Engpässen, gestörten Lieferketten und wirtschaftlichen Schäden, deren Behebung Monate dauern wird.
Die Aktienmärkte haben unseres Erachtens erst einen kleinen Teil dieser Disruption eingepreist.
Unsere aktuelle Positionierung
In den Investmaxx Stop&Go Strategien halten wir weiterhin hohe Cashquoten und warten auf einen attraktiven Wiedereinstieg.Ein belastbarer Boden ist aus unserer Sicht noch nicht erreicht – auch weil die Glaubwürdigkeit wichtiger politischer Akteure zuletzt erheblich gelitten hat. Ein Krieg endet nicht durch politische Ankündigungen, sondern erst durch einen tatsächlichen Waffenstillstand oder Frieden.
- Ende der Nachricht
Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Invexra AG ). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Invextra AG)
****
Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
>>> Spezialisierte Experten für Fonds und ETFs entwickeln individuelle, global diversifizierte Portfolios, die auf wachstumsstarken Weltmärkten basieren und darauf ausgerichtet sind, Vermögen langfristig vor Krisen und Inflation zu schützen.
INVESTMENTFONDS.DE
TOP Fonds / ETF Vergleich - Wertentwicklung
INVESTMENTFONDS.DE Hinweise in eigener Sache:
*** - Anzeige - Newsletter | Aktuell | Kostenlos
Jetzt kostenlos den wöchentlichen Newsletter mit den aktuellsten Markteinschätzungen und Marktanalysen erhalten!
Interesse auf den Blick in die Zukunft der nächsten Börsenriesen?
Hier einfach mit Email registrieren! Jederzeit kündbar.
- Ende Anzeige -
***
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.