apoBank | Ölpreise: "Energieaktien stellen eine natürliche Absicherung im Portfolio dar"
Clemens Berendt, Lead Portfoliomanager der apoBank
Investmentfonds.de - Während die rasant gestiegenen Benzinpreise Autofahrer empören, profitieren Aktionäre von Energiekonzernen.
„Aktuell erleben wir eine ungewöhnlich enge Verbindung zwischen Ölpreis und Aktienmarkt. Der Energiemarkt gibt momentan den Takt für die globalen Aktienmärkte vor. Der Ölpreis ist derzeit ein zentraler Gradmesser für die Risikostimmung. Steigt er stark, geraten viele Sektoren unter Druck, während Energieunternehmen unmittelbar profitieren.
Viele internationale Aktienmärkte reagieren momentan fast spiegelbildlich auf die Entwicklung der Ölpreise. Die höheren Energiepreise belasten dabei insbesondere europäische Indizes in der Breite, treiben aber gleichzeitig die Gewinne der Energieproduzenten. In solchen Marktphasen zeigt sich besonders deutlich, dass Energieaktien eine natürliche Absicherung im Portfolio darstellen können.
Während viele Branchen unter steigenden Inputkosten leiden, profitieren Öl- und Gasunternehmen direkt über höhere Margen und Cashflows. Für Investoren bedeutet das: Neben direkten Rohstoffinvestments bieten auch Energieunternehmen einen attraktiven Zugang zur Entwicklung der Ölpreise.
Große integrierte Energiekonzerne wie TotalEnergies gehören deshalb zu den klaren Profiteuren der aktuellen Marktphase und sind für uns strategische Bausteine im Portfolio. Solange geopolitische Risiken hoch bleiben und die Angebotsseite angespannt ist, dürfte der Energiesektor einer der wenigen Bereiche sein, der in volatilen Marktphasen stabile Erträge liefern kann. Die massiv gestiegenen Ölpreise führen vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Börsenjahres 2022 auch zu Verwerfungen an vielen Zinsmärkten.
Die Sorge vor einem erneuten Inflationsschock zeigt sich eindrucksvoll in den höheren Renditen. Während Aktien des Energiesektors zweistellig zulegten, notieren die als sicherer Hafen geltende Bundesanleihen spürbar im Minus.“
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Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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