ifo Institut: Langes Kurzarbeitergeld verschärft Fachkräftemangel
Prof. Dr. Volker Meier, ifo-Forscher
Investmentfonds.de | München, 21. Mai 2026 – Eine kürzere Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld könnte dazu beitragen, den aktuellen Arbeitskräftemangel zu entschärfen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des ifo Instituts in einem aktuellen Beitrag für den ifo Schnelldienst. „Wir erleben aktuell einen Arbeitskräftemangel in vielen Branchen und gleichzeitig eine hohe Arbeitslosigkeit in anderen Bereichen. In dieser Situation wäre es sinnvoll, Kurzarbeiterleistungen für schrumpfende Sektoren zu kürzen, damit die Arbeitskräfte mittelfristig für andere Sektoren zur Verfügung stehen“, sagt ifo-Forscher Volker Meier.
Aktuell bekommen Arbeitnehmende Kurzarbeitergeld für maximal 24 Monate. Bis zum Jahr 2019 waren es 12 Monate, in früheren Jahren sogar nur 6 Monate. „Das Kurzarbeitergeld hemmt in seiner jetzigen Form die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und wirkt für die Unternehmen wie eine temporäre Lohnsubvention. Für Beschäftigte macht es die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz weniger attraktiv“, sagt ifo-Forscher Leander Andres. Um den Übergang von Arbeitskräften von alten in neue Branchen zu erleichtern, sei es wichtig, Umschulungen und Weiterbildungen gezielt zu fördern. „Eine Möglichkeit wäre es, höhere Leistungen für Kurzarbeiter oder Arbeitslose zu zahlen, die gleichzeitig an einem Umschulungsprogramm teilnehmen oder ihren Job wechseln“, sagt Meier.
Die Studienautoren schlagen zudem weitere Maßnahmen vor, um das Arbeitskräfteangebot, vor allem von Älteren, Frauen und Zugewanderten, zu erhöhen: Die Rente mit 63 sollte abgeschafft und die Abzüge bei frühzeitigem Renteneintritt erhöht werden, das Ehegattensplitting mit geringeren Steuersätzen für Zweitverdienende könnte abgeschafft, sowie bürokratische Hemmnisse bei Arbeitsgenehmigungen und Anerkennungen von Abschlüssen von Zugewanderten beseitigt werden.
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