Capital | Micron eilt zur Rettung
Daniela Hathorn, Senior Finanzmarkt Analystin der Capital.com
Investmentfonds.de | US-Aktien haben sich etwas erholt, nachdem die Geschäftszahlen von Micron erneut bestätigt haben, dass der Investitionszyklus im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) intakt ist. Der Speicherchiphersteller legte erneut starke Ergebnisse vor und verwies auf eine robuste Nachfrage seitens Betreibern von Rechenzentren und Anbietern von KI-Infrastruktur; dies untermauert die Einschätzung, dass die Investitionen in KI weiter an Dynamik gewinnen. Diese Entwicklung hat die Stimmung im Halbleitersektor aufgehellt – nachdem zuvor wachstumsstarke Titel unter Druck geraten waren –, was darauf hindeutet, dass Anleger bereit sind, über kurzfristige Schwankungen hinwegzusehen, solange die Gewinnaussichten die hohen Bewertungen weiterhin rechtfertigen.
Auch europäische Aktien haben sich als widerstandsfähig erwiesen. Der STOXX 600 notiert weiterhin nahe seinem Rekordhoch, nachdem er die durch den Nahostkonflikt verursachten Verluste vollständig wieder aufgeholt hat. Der starke Rückgang der Ölpreise nach der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wirkte sich besonders positiv auf Europa aus, da die Region stärker von Energieimporten abhängig ist. Niedrigere Energiekosten dämpfen den Inflationsdruck, verbessern die Aussichten für Verbraucher und Unternehmen und verringern einige der Abwärtsrisiken für das Wirtschaftswachstum. Dies hat dazu beigetragen, die Sorgen vor höheren Zinsen – ausgelöst durch die Zinserhöhung der EZB in der vergangenen Woche – zu zerstreuen.
Unterdessen behauptet sich der US-Dollar weiterhin stark, ungeachtet der verbesserten globalen Risikostimmung. Der Dollar-Index ist auf neue 13-Monats-Höchststände geklettert, da sich am Markt zunehmend die Erwartung durchsetzt, dass die US-Geldpolitik länger restriktiv bleiben wird. Die erste Fed-Sitzung unter Beteiligung von Kevin Warsh unterstrich den Fokus der Zentralbank auf die Inflation; wenngleich keine unmittelbare Zinserhöhung signalisiert wurde, preisen Anleger weiterhin eine beachtliche Wahrscheinlichkeit für eine weitere Straffung im weiteren Jahresverlauf ein. Diese zunehmende geldpolitische Divergenz hat Währungen wie den Euro und den Yen belastet – selbst nachdem sowohl die EZB als auch die Bank of Japan die Zinsen angehoben hatten.
Insgesamt scheinen sich die Märkte wieder auf die Fundamentaldaten zu besinnen. Die Kombination aus sinkenden Energiepreisen, robusten, KI-getriebenen Unternehmensgewinnen und einer nach wie vor soliden US-Wirtschaft hat das Vertrauen in Aktien wiederhergestellt. Angesichts des stärker werdenden Dollars und der weiterhin hohen Zinserwartungen dürfte die nächste Phase der Rallye jedoch davon abhängen, ob es den Unternehmen gelingt, mit ihren Gewinnen weiterhin dem Gegenwind durch die strafferen Finanzierungsbedingungen zu trotzen.
- Ende der Nachricht
Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Capital.com) erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Capital.com)
***
Hinweis:
Diese Nachricht stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Anlageberatung durch unsere Experten.
Wie funktioniert die "Investmaxx Anlageberatung"?
Das grösste Risiko bei der Geldanlage von Privatanlegern ist es, in drastisch überteuerte Investmentanlagen zu investieren, für die man später weniger Geld herausbekommt, als man selbst investiert hat. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Privatanleger gilt daher ein Erfolgsprinzip: Im Einkauf liegt der Erfolg, doch genau hier scheitern viele Anleger und steigen bei euphorischen Märkten zu teuer ein und verkaufen ihre Anlagen in Paniksituationen zu billig.
Die eigene "Psychologie von Gier und Angst" macht damit über 95% der Anleger oft einen Strich durch die Rendite der eigenen Geldanlage.
Das zweitgrösste Risiko für die eigene Geldanlage ist damit der Privatanleger selbst. Die INVEXTRA.COM AG setzt deswegen bei der Anlageberatung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, um aus überteuerten Sektoren auszusteigen und in günstiger bewertete Sektoren umzuschichten. Das Konzept wurde an der University of Michigan Business School (USA) von unserem Gründer, Dipl.-Kfm. Raimund Tittes, entwickelt und erfolgreich 1996 in die Praxis umgesetzt. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
>>> Unsere Experten entwickeln individuelle, global diversifizierte Portfolios, die in wachstumsstarke Sektoren investieren und darauf ausgerichtet sind, Vermögen langfristig aufzubauen, durch Risikomanagement die Stabilität und den Erhalt von Vermögen zu gewährleisten und vor Inflation zu schützen. >>> Mehr Infos dazu.
***
INVESTMENTFONDS.DE
TOP Fonds / ETF Vergleich - Wertentwicklung
INVESTMENTFONDS.DE Hinweise in eigener Sache:
*** - Anzeige - Newsletter | Aktuell | Kostenlos
Jetzt kostenlos den wöchentlichen Newsletter mit den aktuellsten Markteinschätzungen und Marktanalysen erhalten!
Interesse auf den Blick in die Zukunft der nächsten Börsenriesen?
Hier einfach mit Email registrieren! Jederzeit kündbar.
- Ende Anzeige -
***
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.