Crédit Agricole | Neue Studie von Crédit Agricole zeigt: Deutsche sparen in Europa am aktivsten
Crédit Agricole Gruppe ist der führende Partner der französischen Wirtschaft und eine der größten Bankengruppen Europas. Das Crédit Agricole European Savings Barometer ist eine Studie, die von Occurence-Ifop im Auftrag von Crédit Agricole durchgeführt wurde. Sie basiert auf Umfragen mit 4.000 Personen in Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien.
Investmentfonds.de | Crédit Agricole hat das europäische Sparverhalten* in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien umfassend analysiert. Die Deutschen heben sich in Europa sowohl durch die Höhe ihrer Ersparnisse als auch durch ihren aktiven Umgang mit diesen hervor. Das ist das Ergebnis des aktuellen Crédit Agricole European Savings Barometers.
Mit einem durchschnittlichen Gesamtsparvermögen von 129.818 Euro, das damit mehr als 50 % über dem europäischen Durchschnitt liegt, und einer durchschnittlichen möglichen Sparrate pro Monat von 733 Euro verbinden Sparende in Deutschland starke finanzielle Ressourcen mit einem hohen Maß an Aktivität. Dies äußert sich in häufigen Umschichtungsentscheidungen, Produktvergleichen, der Bereitschaft zur Renditeoptimierung und der weit verbreiteten Nutzung digitaler Tools.
Um die Kombination aus finanziellen Möglichkeiten, digitalem Engagement und Sparmobilität zu erfassen und vergleichen zu können, hat Crédit Agricole den Savings Vitality Index auf Basis einer repräsentativen Umfrage entwickelt – eine neue Kennzahl, die misst, wie aktiv Sparerinnen und Sparer ihre Portfolios verwalten und optimieren.
Fast drei Viertel der Deutschen fühlen sich sicher, wenn sie ihre Ersparnisse online verwalten
49 % der Deutschen gehören zum Segment der „Digital Adepts“, die technikaffin sind, digitale Lösungen nutzen und offen sind für KI-gestützte Lösungen
Laut dem Savings Vitality Index liegt Deutschland mit einem Wert von 56 an erster Stelle unter den großen europäischen Ländern, vor Italien (54), Spanien (52) und Frankreich (49)
Deutschland ist der dynamischste Sparmarkt in Europa
In Deutschland ist einer der Hauptfaktoren für den hohen Savings Vitality Index die hohe Sparfähigkeit des Marktes. Im Durchschnitt verfügen die Deutschen über eine monatliche Sparrate von 733 Euro (gegenüber dem europäischen Durchschnitt von 617 Euro), und ihr durchschnittliches Gesamtsparguthaben liegt bei 129.818 Euro (gegenüber dem europäischen Durchschnitt von 85.055 Euro).
Fast die Hälfte der Deutschen (45 %) strebt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite an und bevorzugt als Anlagen Investmentfonds (45 %), Festgeld (43 %) und Altersvorsorge (35 %). 38 % nennen als Grund für ihre Ersparnisse die Vorsorge, um mögliche unerwartete Ereignisse abzufedern. 29 % sparen für die Zukunft wie den Ruhestand oder die Ausbildung der Kinder.
Die Dynamik des deutschen Marktes erklärt sich durch eine hohe Affinität zu digitalen Lösungen
Technologie ist einer der Haupttreiber des finanziellen Engagements in Deutschland. Dabei zeichnen sich zwei komplementäre Profile von digitalaffinen Sparenden ab:
Die „Digital Project Seekers“ machen 27 % der deutschen Bevölkerung aus (22,3 % in Europa). Sie sind eher jünger (2 von 3 sind unter 44), vergleichen Sparprodukte sehr regelmäßig und verschieben ihre Gelder leichter, verfolgen dabei jedoch eine deutlich eher kurz- bis mittelfristige Strategie. Sie kommen sehr gut mit digitalen Tools zurecht und vertrauen auf KI-gestützte Lösungen.
Die „Digital Wealth Movers“ machen 22 % der deutschen Sparer aus (18,4 % in Europa). Sie sind vermögender (915 Euro monatliche mögliche Sparrate und ein durchschnittliches Sparguthaben von mehr als 150.000 Euro). Ihre Strategie ist stärker auf langfristiges Sparen ausgerichtet. Sie vergleichen Angebote ausführlich, um die beste Balance zwischen Sicherheit und Rendite zu erhalten. Auch sie fühlen sie sich mit digitalen Plattformen sehr wohl und vertrauen KI.
Zusammen bilden sie die dynamischste, mobilste und digitalfreundlichste Sparergruppe, die in Deutschland identifiziert wurde: die „Digital Adepts“ (49 % der deutschen Sparer und 40,6 % der europäischen Sparer). Proaktiv und mobil haben fast 8 von 10 in den vergangenen zwölf Monaten eine Sparentscheidung getroffen und suchen nach Performance und Beratung. Zudem sind 76 % bereit, ein angemessenes Risiko für bessere Renditen einzugehen.
Generell sind die Sparenden in Deutschland mit digitalen Tools vertraut: 72 % fühlen sich sicher, wenn sie ihre Ersparnisse online verwalten, und 69 % vertrauen digitalen Sparplattformen.
KI: Noch nicht alle Sparer sind überzeugt
Obwohl die beiden Hauptprofile der Sparer in Deutschland sehr offen für KI sind – 71 % der Digital-Adeptes stimmen voll und ganz zu, dass KI ihnen bei der Auswahl und Kontrolle von Sparprodukten helfen könnte –, ist das Vertrauen in allen Ländern noch begrenzt. 35 % geben in Deutschland an, dass sie KI vertrauen; in Europa insgesamt sind es 30 %.
Rund die Hälfte der Befragten gibt an, dass eine KI-gestützte automatisierte Beratung ihnen bei der Auswahl und Kontrolle ihrer Ersparnisse helfen kann, sofern sie verstehen, wie sie funktioniert, und 43 % sind bereit, KI mit zuvor von ihnen definierten Regeln anwenden zu lassen, um einen Teil ihrer Ersparnisse zu verwalten.
Menschen ab Mitte 50 und diejenigen mit der geringsten Sparfähigkeit zögern am meisten, diese Tools zu nutzen.
Crédit Agricole hat im April 2026 mit „Crédit Agricole Savings“ eine digitale Plattform für Sparlösungen entwickelt und bietet eine breite Palette verschiedener Sparlösungen an, die im Laufe dieses Jahres deutlich ausgebaut werden. Die Einführung von Crédit Agricole Savings ist Teil des Medium-Term-Plans ACT 2028 der Crédit Agricole S.A., mit dem Ziel, 40 Milliarden Euro an Einlagen zu sammeln, davon 30 Milliarden Euro in Deutschland.
* Unter Europäern mit einer monatlichen Sparfähigkeit von mehr als 100 €.
Quelle: „Crédit Agricole European Savings Barometer mit Occurrence-Ifop | April 2026“.
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