AM One | Japan ist keine Value-Falle mehr – Value-Aktien legten um 179 % zu, Wachstumsaktien um 66 %
Oleg Kapinos, Leiter der globalen Vertriebsstrategie bei AMOI - Asset Management One International
- AMOI verweist auf Rekordrückkäufe von Aktien – die im letzten Jahr um 83 % auf 13,7 Billionen Yen (92 Milliarden US-Dollar) gestiegen sind – sowie auf Reformen der Unternehmensführung und Aktivismus.
- Aktivistische Investoren und Governance-Reformen tragen dazu bei, dass japanische Value-Aktien Wachstumsaktien um fast das Dreifache übertreffen.
- Value-Aktien haben in den letzten fünf Jahren fast dreimal so hohe Renditen erzielt wie Wachstumsaktien.
- An der Tokioter Börse sind mehr Value-Unternehmen notiert als an den Börsen in den USA und Europa.
Laut AM One International (AMOI), haben japanische Value-Aktien in den letzten fünf Jahren dank aktivistischer Investoren und aktionärsfreundlicher Reformen fast dreimal so stark zugelegt wie japanische Wachstumsaktien.
Japanische Value-Aktien erzielten in den letzten fünf Jahren eine Rendite von 179,7 %, während japanische Wachstumsaktien im gleichen Zeitraum ein Wachstum von 66,4 % verzeichneten. AMOI stellt fest, dass Value-Aktien auch den breiter gefassten japanischen Aktienindex TOPIX und den amerikanischen S&P 500 „deutlich” übertroffen haben.
AMOI stellt fest, dass zwar die Aktienrückkäufe in Japan zunehmen und im letzten Jahr um etwa 83 % auf 13,7 Billionen Yen (ein Rekordwert von 92 Milliarden US-Dollar) gestiegen sind, aber auch die Dividendenausschüttungen japanischer Unternehmen deutlich zugenommen haben. In den letzten fünf Jahren sind sie von rund 8,5 Billionen Yen auf 15 Billionen Yen gestiegen und stützen damit die Aktienkurse zusätzlich.
Der Fondsmanager erklärt, dass die Beteiligung aktivistischer Investoren aus dem In- und Ausland, die sich für Maßnahmen zur Steigerung des Shareholder Value einsetzen, sowie die Bemühungen der Tokioter Börse (TSE), japanische Unternehmen zu einer Erhöhung der Aktionärsrenditen zu bewegen, zu einer Outperformance von Value-Aktien geführt haben.
AMOI geht davon aus, dass weitere Governance-Reformen der TSE dazu beitragen werden, dass Value-Aktien ihre Dynamik beibehalten. Wenn Aktienmärkte Rekordhöhen erreichen, ist dies in der Regel auf die Performance von Wachstumsaktien zurückzuführen. Der Anstieg des japanischen Marktes auf Rekordhöhen ist jedoch bemerkenswert, da er von Value-Aktien getragen wurde.
Wertaktien sind Aktien mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis unter eins, was bedeutet, dass ihr Aktienkurs mit einem Abschlag gegenüber ihrem Nettovermögenswert gehandelt wird. AMOI stellt fest, dass 38 % oder 646 der Aktien, aus denen sich der TOPIX zusammensetzt, ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von weniger als eins aufweisen, verglichen mit 14 % bzw. 5 % an den europäischen und US-amerikanischen Börsen.
Die TSE möchte die Anzahl der Unternehmen im TOPIX reduzieren, deren Aktien eine geringe Liquidität aufweisen. Sie geht davon aus, dass dies den Handel insgesamt verbessern und die Nachfrage der Anleger steigern wird. Bis 2028 rechnet sie mit einem Rückgang der Anzahl der TOPIX-Unternehmen von 1680 auf 1200.
AMOI geht davon aus, dass die Vorstände von Unternehmen mit geringer Aktienliquidität auf die Maßnahme der TSE zur Reduzierung der Anzahl der TOPIX-Aktien mit neuen Maßnahmen zur Steigerung der Renditen und des Anlegerinteresses reagieren werden, wie z. B. verstärkte Aktienrückkäufe sowie Managementreformen.
Der Fokus auf die Verbesserung der Unternehmensführung bei börsennotierten japanischen Unternehmen hat zur Stützung von Value-Aktien beigetragen. Ende Juli äußerten 311 Unternehmen den Wunsch nach mehr Kontakt zu ihren institutionellen Anlegern und die Bereitschaft, deren Anliegen aufzunehmen.
Oleg Kapinos, Leiter der globalen Vertriebsstrategie bei AMOI, sagte: „Anstatt aus dem TOPIX ausgeschlossen zu werden, was ihre Bewertung weiter beeinträchtigen würde, werden einige Unternehmen wahrscheinlich aktiver daran arbeiten, ihren Wert zu steigern, um einen Ausschluss zu vermeiden. Das dürfte mehr Managementreformen und Aktienrückkäufe bedeuten.“
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