Nachhaltigkeitsresearch der Bank Sarasin: Erneuerbare Energien bleiben im Trend
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Ein weiteres Argument der Kritiker betrifft die Verfügbarkeit erneuerbarer Energie; etwa die Abhängigkeit von meteorologischen Einflüssen. Aber allein die Tatsache, dass heute in der EU schon gegen 100 Gigawatt Leistung in Speicherseen zur Überbrückung von windschwachen oder bewölkten Stunden zur Verfügung stehen, relativiert den Einwand. Und gerade die Schweiz besitzt einen vergleichsweise hohen Anteil an Pumpspeicherseen. Dies eröffnet auch den Stromerzeugern interessante Geschäftsopportunitäten. Auf absehbare Zeit ergeben sich zudem aus einer immer besseren Vernetzung verschiedener Energieerzeuger - Stichwort „Smart Grids“ – überzeugende Perspektiven, wie das deutsche Projekt mit dem Titel „Regeneratives Kombikraftwerk“, bei dem 36 Wind- Solar-, Biogas- und Wasserkraftwerke zu einem computergesteuerten Netzwerk zusammengefasst worden sind, nachweisen konnte. Langfristige Perspektiven sind intakt Unbesehen der gegenwärtigen Turbulenzen, welche sich in den Unternehmensergebnissen 2009 niederschlagen werden, bleiben die langfristigen Perspektiven für die einzelnen erneuerbaren Technologien intakt. Schon die Prognosen für das kommende Jahr sind angesichts eines anhaltenden Marktwachstums positiv zu beurteilen. Diese positive Beurteilung gilt auch im Vergleich zu den konventionellen Energieträgern. Dazu tragen nicht zuletzt die starken Preissenkungen der letzten Monate bei, welche die Wettbewerbsfähigkeit der erneuerbaren Energien deutlich erhöht haben. Damit verbunden ist eine weitere Reduktion der CO2-Emissionen und der Abhängigkeit von Öl und Gas. Der Megatrend hin zu erneuerbaren Energien bleibt also allen aktuellen Turbulenzen zum Trotz ungebrochen. Dieser Megatrend dürfte auch von der internationalen Politik getragen werden. Ein erster wesentlicher Punkt ist dabei die im Januar 2009 beschlossene Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA), welche gegenüber Industrie- und Entwicklungsländern als Berater auftritt und zugleich als eigentliches Kompetenz- zentrum für erneuerbare Energien und deren Finanzierung wirken wird. 2012 endet die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls. An der kommenden Klimakonferenz im Dezember 2009 in Kopenhagen soll ein verbindlicher Fahrplan zur Reduktion von CO2-Emissionen verabschiedet werden. Erstmals besteht dabei die berechtigte Aussicht, dass es gelingen wird, auch die USA in einen derartigen Prozess einzubinden, was wiederum nicht ohne Wirkung auf Länder wie China oder Indien bleiben wird. Damit wird auch politisch die Voraussetzung für eine nachhaltig positive Entwicklung geschaffen. Weitere Auskünfte: Benedikt Gratzl, Head of Corporate Communications, Media Relations Telefon +41 (0)61 277 70 88 E-Mail: benedikt.gratzl@sarasin.ch Matthias Fawer, Sustainability Research Telefon +41 (0)61 277 73 03 E-Mail: matthias.fawer@sarasin.ch
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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