Franklin Templeton | KI-Boom: Warum der nächste Wertschöpfungsschub nicht nur aus den USA kommt
Dina Ting, Head of Global Index Portfolio Management Franklin Templeton ETF
Investmentfonds.de - "Die Liste der zehn umfangreichsten staatlichen Investitionszusagen zeigt, dass sich die Marktführung im KI-Bereich geographisch auffächert. Großbritannien, Deutschland und Indien verfolgen jeweils einen ganz eigenen strategischen Ansatz – von der Integration der öffentlichen Verwaltung und der Automatisierung der Industrie bis hin zur digitalen öffentlichen Infrastruktur und zum Ausbau der Rechenkapazität. Unterdessen führt uns die Summe der chinesischen Investitionszusagen das Ausmaß seiner langfristigen Ambitionen im Bereich der Industrie-KI vor Augen."
"Chinas größte Internet- und Digitaldienstleistungsunternehmen treten in einen neuen mehrjährigen Investitionszyklus ein. Bis Ende 2027 sollen insgesamt mehr als 78 Milliarden US-Dollar investiert werden, wobei sich die Ausgaben zunehmend auf KI-Infrastruktur, Rechenzentren und Cloud-Kapazitäten konzentrieren. Die jährlichen Investitionen mit KI-Bezug werden den Prognosen zufolge bis Ende des Jahrzehnts stetig steigen. Dies scheint mehr zu sein als eine einmalige Investitionswelle – eine strukturelle Anstrengung zur Steigerung der Rechenkapazität.“
"Taiwan ist im Zusammenhang mit der für KI erforderlichen Rechenkapazität an einer kritischen Engstelle positioniert: Das Land fertigt etwa 90 % der weltweit produzierten fortschrittlichsten Logikchips. Diese Konzentration wird wegen ihrer strategischen globalen Bedeutung oft als Taiwans „Silizium-Schutzschild“ beschrieben. Taiwanesische Hersteller produzieren inzwischen zwar auch in den USA und anderen Regionen, aber es dürfte viele Jahre dauern, das komplexe taiwanesische Halbleiter-Ökosystem anderswo nachzubilden.“
"Südkorea zeigt , dass es für einen Wettbewerbsvorteil im KI-Bereich nicht erforderlich ist, das weltweite Rennen, um den Bau der größten Modelle zu gewinnen. Stattdessen konzentrieren sich die koreanischen Unternehmen auf lokalisierte und branchenspezifische KI-Systeme, insbesondere für andere Sprachen als Englisch und auf die Region zugeschnittene Unternehmensanwendungen. Ende 2025 war das Land in den weltweiten Rankings zur Verbreitung von KI sieben Plätze nach oben geklettert, was auf die zunehmende KI-Integration am Arbeitsplatz und den Erwerb digitaler Kompetenzen zurückzuführen ist.“
"Brasiliens Rolle im KI-Bereich geht über die Lieferung der benötigten Rohstoffe hinaus. Der Energiemix des Landes gehört zu den saubersten weltweit: Erneuerbare Energien machen etwa 90 % der Stromerzeugung aus. Dieser Vorteil sauberer Energie wird für die KI-Infrastruktur der Unternehmen immer relevanter, denn die Kosten und die Stabilität der Stromversorgung wirken sich direkt auf die Wirtschaftlichkeit eines Rechenzentrums aus. Brasilien hat sich darüber hinaus zu einem wichtigen KI-Zentrum für ganz Lateinamerika entwickelt. Mit einer Küstenlänge von mehr als 7.000 Kilometern verfügt das Land über einen direkten Zugang zu den großen Unterseekabelsystemen, die Amerika, Europa und Afrika verbinden – ein struktureller Vorteil, der angesichts der zunehmenden Datenintensität und des wachsenden grenzüberschreitenden Datenverkehrs an Bedeutung gewinnt.“
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Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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