Capital | Die Fragilität des Waffenstillstands begrenzt die Risikobereitschaft auf den Märkten
Daniela Hathorn, Senior Finanzmarkt Analystin der Capital.com
Investmentfonds.de - Die neuesten Entwicklungen im US-iranischen Konflikt deuten auf einen fragilen und höchst unsicheren Waffenstillstand hin, der bereits auf die Probe gestellt wird. Obwohl eine zweiwöchige Waffenruhe vereinbart wurde, einschließlich Bestimmungen zur Wiederöffnung der Straße von Hormus, scheinen beide Seiten unter unterschiedlichen Interpretationen des Abkommens zu agieren, wobei fortgesetzte Angriffe in der Region und Berichte über Störungen der Energieinfrastruktur das Vertrauen in dessen Beständigkeit untergraben. Diese Divergenz verdeutlicht, dass der Waffenstillstand weniger eine Lösung als vielmehr eine taktische Pause in einem Konflikt ist, der strukturell weiterhin ungelöst bleibt.
Aus Marktperspektive spiegelt sich diese Unsicherheit eindeutig in der Kursentwicklung wider. Öl fiel zunächst nach der Ankündigung des Waffenstillstands stark, da Händler ein Worst-Case-Szenario von Versorgungsunterbrechungen auspreisten, hat sich aber seitdem wieder erholt, da die Zweifel an der Dauerhaftigkeit der Vereinbarung zugenommen haben. Gleichzeitig hatten Aktien Schwierigkeiten, auf den anfänglichen Gewinnen aufzubauen, während der US-Dollar und die Renditen unterstützt bleiben, was darauf hindeutet, dass die Märkte trotz der scheinbaren Deeskalation immer noch eine geopolitische Risikoprämie einpreisen.
Auf Makroebene verdeutlichen die heutigen US-Daten die Komplexität des Umfelds. Die PCE-Inflationszahl für Februar zeigte, dass der Preisdruck bereits fest war, bevor der Konflikt sich verschärfte, wobei die monatlichen Zuwächse stabil blieben und die Kerninflation weiterhin über dem Ziel lag. In Verbindung mit dem Aufwärtsdruck durch Energiepreise bestätigt dies, dass die Inflationsrisiken nun nach oben verschoben sind. Unterdessen wurde die endgültige Lesung des BIP für das vierte Quartal erneut nach unten korrigiert, und obwohl sie weiterhin Widerstandsfähigkeit widerspiegelt, zeigt sie, dass sich die US-Wirtschaft bereits vor Beginn des Konflikts abgeschwächt hatte und die Auswirkungen des Energieschocks bereits berücksichtigt wurden. Zusammengenommen ergibt sich für die Märkte ein Bild kurzfristiger Erleichterung, aber mittelfristiger Unsicherheit, wobei der Waffenstillstand das unmittelbare Tail-Risiko reduziert, die zugrunde liegenden Treiber des Konflikts jedoch ungelöst bleiben.
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