Antecedo AM | Politische Risiken nehmen zu, Anleger sollten vorbereitet sein
Kay-Peter Tönnes, Gründer und Geschäftsführer Antecedo Asset Management
- Geopolitische Spannungen, handelspolitische Drohkulissen und ein US-Präsident unter Erfolgsdruck erhöhen die Risiken an den Märkten
Forderungen wie höhere Zölle oder geopolitisch aufgeladene Vorstöße rund um Grönland seien weniger wirtschaftlich motiviert als innenpolitisch getrieben, glaubt Tönnes. Jüngst hat Trump seine Drohung, Grönland notfalls zu „nehmen“, zwar rhetorisch abgeschwächt und teils Signale gesendet, bei Zöllen zurückzurudern. Gleichzeitig behauptete er jedoch in Davos, es gebe einen „Rahmen“ für NATO-Gespräche, der den USA faktisch umfassenden Zugriff bzw. Zugang zu Grönland eröffne. Dem widersprachen sowohl grönländische als auch dänische Vertreter deutlich. Für die Kapitalmärkte bleibt damit das Kernrisiko bestehen: Ein politisch getriebener Konflikt kann schnell eskalieren und die Volatilität sprunghaft erhöhen. Und Grönland ist nicht das einzige Spannungsfeld. Die Auseinandersetzung um die Ausrichtung der Fed oder das Vorgehen der Einwanderungsbehörden können jederzeit zu großen politischen Konflikten heranwachsen.
Risiken aktiv managen
Trotzdem sieht Tönnes aktuell keine grundsätzlich schlechte Ausgangslage für die Aktienmärkte. Die Unternehmensgewinne seien solide, das Zinsumfeld moderat und die Inflation beherrschbar. „Ein Markteinbruch ist keineswegs sicher“, betont Tönnes. Die Börsen hätten in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie selbst schwere geopolitische Schocks verkraften können. Gerade deshalb sei eine pauschale Verkaufsstrategie für Anleger der falsche Ansatz.Gleichzeitig seien die Risiken allerdings spürbar gestiegen. Anleger sollten sich daher gedanklich auf stärkere Schwankungen einstellen und prüfen, wie ihre Portfolios auf Rückschläge von 20 oder 30 Prozent reagieren würden. „Absicherung ist derzeit vergleichsweise günstig“, erklärt Tönnes. Die Optionspreise an den Märkten liegen noch unter dem langfristigen Durchschnitt. Schutzstrategien über Put-Optionen, Volatilitätsindizes oder Fonds, die von steigenden Marktschwankungen profitieren, könnten sinnvolle Bausteine sein. Das Fazit des Vermögensverwalters: „Nicht alles verkaufen, aber Risiken aktiv managen. Wer heute vorbereitet ist, kann Marktstress nicht nur abfedern, sondern unter Umständen sogar gezielt nutzen.“
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Hinweis:
Diese Aussagen in dieser Nachricht stellen keine Anlageberatung dar. Eine individuelle Anlageberatung gibt es unter Experten für Fonds und ETFs, hier kommt man in den Genuss von wachstumsstarken Weltmarkt-Portfolios zur Vermögenssicherung vor Krisen und Inflation auf der Basis von ETFs und Investmentfonds.****
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Antecedo Asset Management). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Antecedo Asset Management).
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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