Capital | Schwache US-Einzelhandelsdaten belasten die Stimmung vor den Arbeitsmarktdaten
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- Der Blick richtet sich auf Chinas Preisdaten; gute CBA-Zahlen könnten den ASX stützen.
Die Marktreaktion fiel jedoch moderat aus. Vor der heute anstehenden, verschobenen Veröffentlichung der Non-Farm Payrolls für Januar nahm die Risikoaversion leicht zu.
Bislang lautete das Narrativ, dass Wachstum und Konsum in den USA trotz schwachem Beschäftigungswachstum insgesamt robust geblieben seien – wenn auch ungleich verteilt. Gleichzeitig wurde die Entwicklung teilweise nach dem Motto „Bad News is Good News“ interpretiert, da schwächere Daten – wenn auch nur leicht – die Wahrscheinlichkeit tieferer Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr erhöhten. Das stützte zyklische Aktien und hielt die sogenannte Rotation am Markt am Laufen.
Wie bereits zusammengefasst, dürften die Non-Farm Payrolls für Januar auf eine eher verhaltene Entwicklung am US-Arbeitsmarkt hindeuten. Prognosen gehen davon aus, dass die US-Wirtschaft rund 70.000 neue Stellen geschaffen hat, während die Arbeitslosenquote bei 4,4 % stabil bleiben dürfte.
Die Beschäftigungszahl neigt zuletzt dazu, die Erwartungen leicht zu verfehlen. Noch wichtiger für die Märkte sind jedoch mögliche Abwärtsrevisionen früherer Daten. Einige Beobachter halten es für möglich, dass überarbeitete Zahlen zeigen könnten, dass im vergangenen Jahr praktisch keine Nettoarbeitsplätze geschaffen wurden.
Über die Ursachen der Arbeitsmarktschwäche wird diskutiert. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Kombination aus nachlassender Arbeitsnachfrage, Migrationspolitik und ersten Effekten von Künstlicher Intelligenz.
Unabhängig von den genauen Gründen spricht diese Entwicklung für weitere Zinssenkungen in den USA – insbesondere, falls die Inflationsdaten am Freitag wie erwartet zeigen, dass die Kerninflation auf ein Fünfjahrestief gefallen ist.
Die asiatischen Märkte starten heute Morgen voraussichtlich schwach, orientieren sich dabei an der Wall Street. Chinas Preisdaten stehen im Fokus: Der Verbraucherpreisindex (CPI) dürfte anhaltenden Deflationsdruck zeigen, aber dennoch ein moderates Plus von 0,4 % im Jahresvergleich ausweisen.
In Australien könnten die CBA-Ergebnisse für erste Volatilität am ASX200 sorgen. Die Zahlen fielen besser als erwartet aus: Der Gewinn der ersten Jahreshälfte übertraf Prognosen und stützte eine leicht höhere Dividende als angenommen.
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