T. Rowe Price | KI frisst die Software-Margen und verändert die Kostenlogik
Tony Wang, Portfoliomanager bei T. Rowe Price
Investmentfonds.de | KI ist nicht nur ein neuer Produktzyklus, sie verändert die Margenstruktur der Technologiebranche. Jahrelang profitierten Softwareunternehmen von einem einfachen Modell: einmal das Produkt entwickeln, den Vertrieb skalieren und hochprofitable wiederkehrende Umsätze generieren. KI verändert diese Gleichung, da Intelligenz nicht mehr kostenlos ist. Jede KI-Interaktion erfordert Rechen-, Inferenz-, Speicher-, Speicherplatz- und Netzwerkressourcen.
Das bedeutet, dass sich die Branche von einer Welt hoher margenstarker Softwareprodukte hin zu einer Welt verschiebt, in der jede intelligente Aktion mit realen Kosten verbunden ist. Der Markt konzentriert sich zunehmend auf diesen Unterschied. Investoren fragen nicht mehr nur, welche Unternehmen KI erfolgreich einsetzen können, sondern welche Unternehmen aus diesen Investitionen attraktive Renditen erzielen können.
Viele Unternehmen auf der Anwendungsebene sind gezwungen, aggressiv zu reinvestieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie müssen KI in Produkte integrieren, Arbeitsabläufe automatisieren, das Kundenerlebnis verbessern und sich gegen KI-native Wettbewerber behaupten. Diese Investitionen können die Produkte im Laufe der Zeit zwar stärken, aber sie können auch die Margen unter Druck setzen und Unsicherheit hinsichtlich der Preisgestaltungsmacht und der Kapitalrendite schaffen.
Gleichzeitig bleibt die Infrastrukturseite des KI-Ökosystems strukturell im Vorteil, da jeder KI-Workflow letztendlich mehr Rechen-, Speicher-, Speicherplatz- und Netzwerkkapazität erfordert. Dies gewinnt noch mehr an Bedeutung, wenn die Branche von Chatbots zu KI-Agenten übergeht. Ein Chatbot beantwortet eine Frage. Ein Agent führt Arbeiten aus, durchdenkt Aufgaben, ruft Informationen ab, aktualisiert Pläne und agiert über Workflows hinweg. Das erfordert hinter den Kulissen deutlich mehr Infrastruktur.
Das sich abzeichnende Schlüsselthema ist, dass KI neue Engpässe schafft. In der traditionellen Software-Ära waren der Vertrieb und der Besitz des Kunden-Workflows die knappen Ressourcen. In der KI-Ära könnte die zunehmend wertvolle Position darin bestehen, die Infrastrukturschicht zu besitzen, von der jeder intelligente Workflow abhängt.
KI schafft enorme Chancen, führt aber auch eine grundlegend andere Kostenstruktur ein. Die Unternehmen, die KI integrieren, müssen den Return on Investment noch nachweisen, während die Infrastrukturebene weiterhin von der steigenden Nachfrage im gesamten Ökosystem profitiert.
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (T. Rowe Price). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (T. Rowe Price)
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Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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