Columbia Threadneedle | Globale Wachstumsprognosen positiv – Ängste waren übertrieben
Anthony Willis, Senior Economist bei Columbia Threadneedle Investments
Investmentfonds.de - FRANKFURT/WIEN, 8. Juli 2026. Die Finanzmärkte haben sich zunächst beruhigt. Wie es jetzt weitergeht, hängt vor allem von der Inflation und den Zentralbanken ab. Aber auch davon, wie widerstandsfähig das globale Wachstum ist – denn die geopolitischen Turbulenzen halten an, zuletzt mit erneutem Säbelrasseln zwischen den USA und dem Iran.
Ölpreisschock lässt nach – kein Straffungszyklus nötig
Zuerst ging der Markt von aggressiven Zinserhöhungen infolge der steigenden Ölpreise aus. Zwischenzeitlich ging der Ölpreis jedoch wieder Richtung 70 US-Dollar pro Barrel, was den Druck auf den Energiemärkten zwischenzeitlich verringert hat. Die Inflation scheint sich in den Vereinigten Staaten ebenfalls vorerst bei 4,0 Prozent stabilisiert zu haben. Die Gesamtinflation ist damit zwar gestiegen, doch insgesamt scheint sich der Ölpreis nicht so deutlich auf die Preise ausgewirkt zu haben wie befürchtet.Anleger müssen also keinen weiteren Straffungszyklus fürchten, obwohl die Inflation weiterhin zu hoch ist. Die Auswirkungen des Ölschocks lassen aber nach und die Wirtschaft konnte die jüngsten Störungen abfangen. Angesichts der fragilen Lage im Nahen Osten bleibt Energie jedoch ein zentraler Unsicherheitsfaktor.
Zentralbanken schinden Zeit
All das spiegelt sich auch in den Markterwartungen wider. In den USA wird eine Zinserhöhung seitens der Federal Reserve eingepreist – allerdings erst im Dezember. Für Unsicherheit sorgt dagegen das Herangehen des neuen Vorsitzenden Kevin Warsh. Doch das Wachstum ist robuster als befürchtet, wodurch keine sofortigen Maßnahmen nötig sind.Die Europäische Zentralbank hat die Zinsen dagegen bereits angehoben und es wird ein weiterer Zinsschritt erwartet. Sollten die Daten auch weiterhin zeigen, dass der Energieschock kein dauerhaftes Inflationsproblem verursacht, dürften sich diese Erwartungen jedoch wieder ändern. Die Bank of Japan hingegen geht ihren eigenen Weg und normalisiert ihre Geldpolitik. Hier halten wir eine weitere Zinsanhebung bis Ende des Jahres für möglich.
Weniger schlimm als gedacht
Für die Zentralbanken hängt also alles vom Einfluss der Energiepreise auf die Inflation ab. Bisher sind jedoch keine Zweitrundeneffekte zu beobachten – die Zentralbanken müssen nicht präventiv handeln, sondern können sich vorerst eine abwartende Haltung erlauben. Eine Lockerung der Geldpolitik ist zwar sehr unwahrscheinlich, doch die Ängste vor einem Straffungszyklus waren unberechtigt.Das Wachstum war in den letzten drei Monaten gedämpft. Global dürfte es sich im weiteren Jahresverlauf aber gut entwickeln – vor allem, wenn sich die Zentralbanken nicht zu weiteren Erhöhungen gezwungen sehen und die Märkte weiterhin robust sind. Anleger sollten jedoch weiterhin vorsichtig sein: Die Inflation könnte hartnäckig bleiben, insbesondere falls die Ölpreise steigen oder der inländische Preisdruck stärker wird. Das Basisszenario ist jedoch konstruktiver als bisher.
- Ende der Nachricht
Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Columbia Threadneedle). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Columbia Threadneedle)
****
Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
>>> Spezialisierte Experten für Fonds und ETFs entwickeln individuelle, global diversifizierte Portfolios, die auf wachstumsstarken Weltmärkten basieren und darauf ausgerichtet sind, Vermögen langfristig vor Krisen und Inflation zu schützen.
INVESTMENTFONDS.DE
TOP Fonds / ETF Vergleich - Wertentwicklung
INVESTMENTFONDS.DE Hinweise in eigener Sache:
*** - Anzeige - Newsletter | Aktuell | Kostenlos
Jetzt kostenlos den wöchentlichen Newsletter mit den aktuellsten Markteinschätzungen und Marktanalysen erhalten!
Interesse auf den Blick in die Zukunft der nächsten Börsenriesen?
Hier einfach mit Email registrieren! Jederzeit kündbar.
- Ende Anzeige -
***
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.