Antecedo AM | Technologie-Aktien und KI-Trend – Korrektur statt Trendwende
Kay-Peter Tönnes, Gründer und Geschäftsführer von Antecedo Asset Management
- Nach den jüngsten Kursrückgängen bei Technologieaktien ordnet Kay Tönnes, Gründer von Antecedo Asset Management, die Lage als Rücksetzer in einem langfristigen Megatrend ein. Zinsängste, geopolitische Spannungen und die zuletzt erneut ausgeweiteten KI-Investitionen hätten kurzfristig für Verunsicherung gesorgt. Entscheidend sei jedoch nicht das nächste Quartal, sondern die Ertragskraft der kommenden Jahre.
Berichtssaison liefert ermutigendes Signal
Gleichzeitig mahnt Tönnes Realismus an: „Am Ende muss sich jede Schätzung beweisen.“ Die laufende US-Berichtssaison liefere dafür brauchbare Indikationen. Viele Unternehmen hätten bislang über den Erwartungen berichtet. Ein Signal, dass die Gewinnnarrative nicht aus der Luft gegriffen sind. Für Anleger bedeute das: Wer langfristig denkt, sollte Rücksetzer nicht reflexartig als Trendbruch deuten.Besonders kritisch sieht Tönnes eine verbreitete Marktreaktion: Steigende KI-Investitionen würden teils als Risiko interpretiert – mit fallenden Kursen unmittelbar nach den Ankündigungen. „Ich fände es beunruhigender, wenn Unternehmen ihre Investitionen zurückfahren würden. Dann würde ich mich fragen, ob sie selbst nicht mehr an den Trend glauben.“ In seinen Augen wird der Kuchen der künftigen KI-Wertschöpfung gerade verteilt, denn wer heute nicht investiere, könne morgen strukturell ins Hintertreffen geraten.
Einzelwerte im Blick: Microsoft, Alphabet, Nvidia
Bei den großen Playern des Tech-Sektors hebt Tönnes die Aspekte Robustheit und Finanzierungskraft hervor. Als Beispiel nennt er Microsoft. Das Unternehmen, dessen Börsenkurs seit einigen Monaten enttäuscht, gelte als KI-Vorreiter. Microsoft könne seine Investitionen aus dem operativen Cashflow stemmen und verbinde Stabilität mit Wachstum. Konkurrent Alphabet habe im KI-Wettbewerb spürbar aufgeholt; höhere Investitionen bei der Google-Mutter wertet Tönnes als strategische Notwendigkeit, nicht als Warnsignal. Bei Nvidia sieht er eine besonders spannende und aussichtsreiche Entwicklung hin zu einem infrastrukturbasierten, stärker verstetigten Erlösmodell und weg vom reinen Chip-Zyklus.Politische Risiken bleiben größter Unsicherheitsfaktor
Die größten kurzfristigen Risiken verortet Tönnes weniger im Geschäftsmodell der Tech-Konzerne als in der Politik. Unberechenbare Entscheidungen, etwa mit Blick auf geopolitische Eskalationen, könnten jederzeit zu Marktschocks führen. Gleichwohl gelte: Selbst in Stressphasen werde ein struktureller Technologietrend nicht abgewählt. Tech-Aktien seien volatil; Rückgänge von 20 Prozent seien im Sektor nicht ungewöhnlich.Antecedo setzt in seinen Anlagelösungen traditionell auf Absicherungselemente. „Es kann immer etwas passieren, das nicht auf der Rechnung steht“, sagt Tönnes. Umso wichtiger sei es, Chancen in strukturellen Trends zu nutzen, ohne Risiken zu ignorieren.
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Antecedo Asset Management). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Antecedo Asset Management)
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Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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