AMOI | Boom der Unternehmensgewinne in Japan treibt Nikkei auf Rekordhoch
Oleg Kapinos, Leiter der globalen Vertriebsstrategie bei Asset Management One International (AMOI)
- Reformen der Corporate Governance versprechen weitere Zuwächse
- Die Eigenkapitalrendite japanischer Unternehmen wird voraussichtlich 10,5 % erreichen – verglichen mit einem 15-Jahres-Durchschnitt von 8,1 %.
- Das Kurs-Buchwert-Verhältnis japanischer Unternehmen notiert nach wie vor mit einem deutlichen Abschlag gegenüber globalen Aktien (1,8 im Vergleich zu 3,95).
Ein deutlicher Anstieg der Profitabilität hilft japanischen Unternehmen dabei, die Bewertungslücke gegenüber börsennotierten Unternehmen aus den USA, Großbritannien und Europa zu schließen. Dies erklärt Asset Management One International – ein Teil eines der größten japanischen Fondsmanager, der ein verwaltetes Vermögen von 495 Milliarden US-Dollar betreut.
Die erwartete Eigenkapitalrendite (ROE) japanischer Unternehmen ist von unter 9 % im vergangenen Jahr auf 10,5 % in diesem Jahr gestiegen. Der 15-Jahres-Durchschnitt für den ROE – eine zentrale Kennzahl für die Profitabilität – lag bei japanischen Aktien bei 8,14 %*.
Für japanische Technologieunternehmen berichtet Asset Management One, dass die erwartete Eigenkapitalrendite (ROE) von 12 % vor einem Jahr auf mittlerweile über 14 % gestiegen ist. Asset Management One merkt jedoch an, dass dies teilweise von der Dauer der Störungen in der Straße von Hormuz sowie deren Auswirkungen auf die Ölpreise abhängt.
Die Erholung Japans nach Jahren der wirtschaftlichen Stagnation hat die Unternehmensprofitabilität gesteigert. Gleichzeitig haben die von der Tokioter Börse vorangetriebenen Reformen der Unternehmensführung dazu geführt, dass die Unternehmen ihre Kapitaleffizienz deutlich verbessert haben.
Steigende Zinsen – die sich positiv auf die Erträge von Banken auswirken können – haben zudem die Eigenkapitalrendite von Finanzdienstleistern beflügelt; deren ROE ist von rund 6,4 % vor fünf Jahren auf mittlerweile über 10 % gestiegen.
Asset Management One stellt fest, dass die von japanischen Unternehmen erzielte Eigenkapitalrendite (ROE) mittlerweile in einem solchen Ausmaß vom langfristigen Durchschnitt abgewichen ist, dass es durchaus möglich erscheint, dass die Eigenkapitalrendite japanischer Unternehmen in einen neuen Aufwärtstrend eingeschwenkt ist. Weitere Reformen der Corporate Governance, die für Juni dieses Jahres anstehen, dürften hierbei unterstützend wirken. Es wird erwartet, dass diese Reformen darauf abzielen, die Unternehmen dazu zu bewegen, ihre überschüssigen Liquiditätsbestände produktiv einzusetzen – was zur Steigerung der Eigenkapitalrendite beitragen würde. Japanische Unternehmen weisen eine durchschnittliche Liquiditätsquote (Verhältnis von Barmitteln zu Gesamtvermögen) von 20,8 % auf; dieser hohe Wert hat sich bislang als Belastung für ihre Eigenkapitalrendite erwiesen. Im Vergleich dazu liegt die durchschnittliche Liquiditätsquote bei US-Unternehmen lediglich bei 7,9 % und bei europäischen Unternehmen bei 8,7 % (jeweils ohne Finanzinstitute).
Die neuen wirtschaftspolitischen Wachstumsinitiativen von Premierministerin Sanae Takaichi, die für diesen Sommer angekündigt sind, dürften die Unternehmensprofitabilität stützen. Dies wird – in Verbindung mit dem verstärkten Fokus japanischer Unternehmen auf den Shareholder Value – dazu beitragen, die Lücke bei den Kurs-Buchwert-Verhältnissen (PBR) zwischen japanischen Unternehmen und ihren Wettbewerbern aus Großbritannien, den USA und Europa zu schließen. Das PBR setzt die Marktkapitalisierung eines Unternehmens ins Verhältnis zu dessen Buchwert; ein niedriges PBR kann darauf hindeuten, dass ein Unternehmen unterbewertet ist.
Japanische Aktien weisen im Durchschnitt ein PBR von 1,77** auf, während ihre Pendants aus Europa, Großbritannien und den USA auf PBR-Werte von 2,32, 2,32 bzw. 5,14 kommen. Weltweit liegt das durchschnittliche PBR bei 3,71.
Oleg Kapinos, Leiter der globalen Vertriebsstrategie bei Asset Management One International, erklärt: „Die Eigenkapitalrendite (ROE) japanischer Unternehmen hat sich zwar verbessert, bietet jedoch weiterhin Spielraum für weitere Steigerungen. Dieser Prozess sollte dazu beitragen, die signifikante Bewertungslücke zu schließen, die nach wie vor zwischen japanischen Aktien sowie den US-amerikanischen und europäischen Märkten besteht.“
Während der jahrzehntelangen Stagnationsphase erwarb sich Japan den Ruf einer „Value-Falle“. In den vergangenen fünf Jahren haben sich japanische Value-Aktien jedoch kräftig erholt.
Die starke Wertentwicklung von Value-Aktien hat es dem „Japan Value Equity“-Fonds von AMO ermöglicht, seine Benchmark – den Topix – in den letzten drei Jahren durchgängig zu übertreffen. Während der Topix in diesem Zeitraum eine jährliche Rendite von 23,3 % erzielte, erreichte der Fonds einen Wert von 30,5 %.
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
* Daten von MSCI, FactSet
** MSCI Japan Index
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Asset Management One International). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Asset Management One International)
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